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Wärmepumpe: Was wird gefördert?

Im Folgenden erhalten Sie einige Hinweise und Informationen zu dieser Liste sowie zu den technischen Voraussetzungen zur Förderung von Wärmepumpen nach den aktuell geltenden Richtlinien vom 11. März 2015.

 
Zunächst zu den Neuerungen der aktuellen Förderrichtlinien:
 
Die Förderrichtlinien vom 11. März 2015 beinhalten unter anderem zwei Neuerungen, die eine Erweiterung und Änderung dieser Liste zur Folge hatte:
 
1)   
Elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Leistungsregelung erhalten   eine höhere Mindest-Förderung (1.500 € je Anlage) als solche mit fest eingestellter Leistung (1.300 €). Daher sind diese beiden Konzepte nun separat aufgeführt. 
 
Darüber hinaus enthält die Liste Informationen zur Art der Leistungsregelung.     Hierbei wurden die derzeit gängigen Methoden zur Anpassung der Leistung     berücksichtigt:
 
  • Inverter-Drehzahlregelung, Digital Scroll, Leistungsstufen (mehrere Verdichter)
 
Auch wenn die Leistungsregelung nur bei elektrisch betriebenen Luft/Wasser-ärmepumpen zu einer Erhöhung der Mindestförderung führt, wurde auch bei den anderen Wärmepumpen in dieser Liste zwischen Leistungsregelung und fest eingestellter Leistung unterschieden. Dadurch verbessern sich die Übersichtlichkeit der Liste und die Vergleichbarkeit der jeweiligen Wärmepumpen.
 
2)  
Wärmepumpen, die lastmanagementfähig sind, können eine Zusatzförderung in     Höhe von 500 € erhalten. Dies gilt unter folgenden zwei Voraussetzungen:
 
  • Nachweis über ein "Smart Grid Ready"-Zertifikat oder eine Herstellererklärung,  dass die Anforderungen dieses Zertifikats erfüllt werden
 
  • Nachweis über die gleichzeitige Errichtung eines Speichers mit einem Volumen von  mindestens 30 Liter pro kW (bezogen auf die gelistete Nennwärmeleistung).
 
Die Wärmepumpen, die nach derzeitigem Kenntnisstand des BAFA     lastmanagementfähig sind, wurden in der Liste entsprechend gekennzeichnet.      Nähere Informationen über das "Smart Grid Ready"-Zertifikat erhalten Sie beim     Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) 
 
 
Weitere allgemeine Hinweise
 
 
a) „Euroblume“
 
Seit dem 01. Januar 2012 gilt für Wärmepumpen ein zusätzliches Förderkriterium:
Der COP-Wert elektrisch betriebener Wärmepumpen sowie die Heizzahl bei Gasmotor- oder Gasabsorptionswärmepumpen müssen die Mindestwerte gemäß dem europäischen Umweltzeichen "Euroblume" einhalten.
 
Alle elektrisch betriebenen Wärmepumpen, die seit dem 01. Januar 2011 auf Basis der Version 1.4 des EHPA-Gütesiegelreglements geprüft wurden und das EHPA-Gütesiegel erhalten haben, erreichen automatisch die jetzt geforderten COP-Werte. Folgende COP-Werte bzw. Heizzahlen müssen gemäß "Euroblume" erreicht werden:
 
COP-Werte von elektrisch betriebenen Wärmepumpen (Werte in Bezug auf Prüfnorm EN 14511)
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen:   3,10 (im Betriebspunkt A2/W35)
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen:   4,30 (im Betriebspunkt B0/W35)
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen: 5,10 (im Betriebspunkt W10/W35)
 
Heizzahlen von Gasmotor- oder Gasabsorptionswärmepumpen
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen:  1,24 (im Betriebspunkt A2/W35)
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen:   1,72 (im Betriebspunkt B0/W35)
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen: 2,04 (im Betriebspunkt W10/W35)
 
Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial (GWP-Wert) 
 
Bei Wärmepumpen, deren Kältemittel ein geringeres Treibhauspotenzial (GWP-Wert) als 150 haben, können die oben aufgeführten COP-Mindestwerte um 15% reduziert werden.
 
 
b) COP-Werte in dieser Liste und in den Herstellerunterlagen
 
Die COP-Werte der Wärmepumpen in dieser Liste wurden ausschließlich den jeweiligen
Prüfberichten entnommen. Unter Umständen weichen einige dieser Angaben von den
Herstellerdokumentationen ab. Das ist im Rahmen eines Toleranzbereichs, der in der Prüfnorm und im EHPA-Reglement definiert wird, durchaus zulässig. Aber - für die Berechnung der Jahresarbeitszahl (JAZ) sind ausschließlich die Angaben in dieser Liste zu verwenden.
 
 
c) Nennwärmeleistungen
 
Die Nennwärmeleistung ist definiert als die Heizleistung, die durch ein unabhängiges Prüfinstitut gemäß EN 14511 ermittelt wird. Sie dient nach den geltenden Richtlinien als Grundlage zur Bemessung der Förderhöhe. Je nach Art der Wärmequelle werden die Nennwärmeleistungen nach den folgenden charakteristischen Messbedingungen bestimmt:
 
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen: A2 / W35
(Lufttemperatur 2 °C / Heizungsvorlauftemperatur 35 °C)

 

  • Sole/Wasser-Wärmepumpen: B0 / W35 

(Soletemperatur 0 °C / Heizungsvorlauftemperatur 35 °C)

 

  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen: W10 / W35 

(Grundwassertemperatur 10 °C / Heizungsvorlauftemperatur 35 °C)

 

  • Erdgekoppelte Direktverdampfungswärmepumpen: E4/W35

(Erdreichtemperatur 4 °C / Heizungsvorlauftemperatur 35 °C) 

 

 

Informieren Sie sich vor Auswahl der Wärmepumpe, ob diese die Voraussetzungen für eine Förderung nach den Förderrichtlinien erfüllt:

Liste der förderfähigen Wärmepumpen mit Prüfnachweis (PDF, 577KB).

 

 

Bitte beachten Sie, dass Luft/Luft-Wärmepumpen sowie sonstige Wärmepumpen, die die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen, nicht gefördert werden können. Wärmepumpen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung (Warm- bzw. Brauchwasserwärmepumpen) sind ebenfalls nicht förderfähig.

 

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

 

 

Wärmenetze 4.0 Wärmepumpenrechner

 

Mit der Förderung von „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0“ wird ab dem 1. Juli 2017 erstmals eine systemische Förderung im Bereich der Wärmeinfrastruktur eingeführt, mit der nicht nur Einzeltechnologien und -komponenten, sondern Gesamtsysteme gefördert werden.

Wärmenetze der 4. Generation zeichnen sich durch hohe Anteile erneuerbarer Energien, die effiziente Nutzung von Abwärme und ein deutlich niedrigeres Temperaturniveau im Vergleich zu klassischen Wärmenetzen aus. Dies minimiert die Verluste, steigert die Effizienz und erleichtert den Umstieg auf Erneuerbare Energien in der Nah- und Fernwärmeversorgung. Solche Systeme können durch die Kombination von Wärmepumpen und saisonalen Großwärmespeichern zusätzliche Flexibilität für den Strommarkt bereitstellen und bieten die Chance, nur schwer dämmbare Gebäudebestände mit hohen Anteilen CO2-armer Wärme zu versorgen.

 

Quelle: bmwi.de

30.06.2017 - Pressemitteilung - Energieeffizienz BMWi setzt auf Innovationen im Wärmemarkt: Die Brennstoffzellenförderung wird erweitert und Wärmenetze der 4. Generation besonders gefördert

 

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